Lust auf eine spannende Karriere? Die Spitex Region Birs macht es möglich!

08.03.2021

Jeremy Kramer startete als Studierender Pflege HF seine Karriere bei der Spitex Region Birs. Heute, 5 Jahre später, arbeitet er als Diplomierter Pflegefachmann HF mit zusätzlicher Tagesverantwortung. Seit seinem kürzlich erfolgreich bestandenen Studienabschluss Bsc in Pflege arbeitet er zudem im Qualitätsmanagement mit.

Im folgenden Interview gibt er uns Einblick in seinen Alltag:

Wieso bist du Diplomierter Pflegefachmann HF geworden?

Zuerst habe ich einen Bachelor in Englisch und Geschichte absolviert und die Idee verfolgt, Sekundarlehrer zu werden. Meine Zivildiensteinsätze leistete ich damals in einem Altersheim. Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Pflege sehr gut gefällt. Nach einem längeren Praktikum habe ich mich schliesslich für eine Zweitausbildung zum Diplomierten Pflegefachmann HF entschieden.

 

Wie bist du zur Spitex Region Birs GmbH gekommen?

Die Ausbildung habe ich in einem Akutspital begonnen und bin durch mein Fremdpraktikum zur Spitex gelangt. Unter uns Studenten hatte die Spitex kein besonders attraktives Image – zu Unrecht, wie ich bei meinem Praktikum und meinem Wechsel zur Spitex gemerkt habe. Es erwartete mich ein spannender und vielseitiger Berufsalltag.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Als Tagesverantwortlicher bin ich für die Einsatzplanung eines Teams von 3-7 Personen verantwortlich. Mein Tag startet um 6.45h und beginnt mit Anrufen von Klientinnen oder Klienten, Neuanmeldungen und damit verbundenen Umplanungen. Die Tage sind sehr abwechslungsreich und die Planung erfordert viel Flexibilität. Durch die Tagesverantwortung hat meine direkte Arbeit mit den Klientinnen und Klienten etwas abgenommen, aber aufgrund meiner Fallverantwortung arbeite ich nach wie vor aktiv in der Pflege mit und habe regelmässig direkten Kontakt zu unseren Klienten und Klientinnen .

Seit dem Studienabschluss Bsc in Pflege arbeite ich zudem einen Tag pro Woche im Qualitätsmanagement mit. Dort verfolgen wir verschiedene Projekte z.B. die Optimierung von Updates der Dokumentationssoftware, die Einführung neuer Mitarbeitenden im elektronischen Dokumentationssystem oder die effiziente Nutzung unseres Integrierten Managementsystems Scodi4P. Ferner gehört auch die Überprüfung und Optimierung unserer Pflegestandards zu meinem Aufgabengebiet. Diese werden häufig von Spitälern übernommen und sind nicht optimal auf die Bedürfnisse der Spitex angepasst. Um diese Anpassung vorzunehmen, arbeite ich eng mit den Fallverantwortlichen in den Teams zusammen. Viele von Ihnen verfügen über spezielle Kenntnisse in einem bestimmten Fachbereich wie etwa der Palliativpflege, welche hierbei eine grosse Hilfe sind. Häufig absolviere ich dann auch selbst ein paar Mal die entsprechenden Einsätze, um allfällige Schwächen in den übernommen Standards festzustellen und ausbessern zu können

 

Welche Herausforderungen hast du in deinem Berufsalltag zu meistern? Was gefällt dir besonders?

Die Herausforderung ist die verschiedenen Tätigkeiten unter einen Hut zu bekommen. Gleichzeitig gefällt mir natürlich die Abwechslung.

Meine verschiedenen Tätigkeiten ergänzen sich gut. So lerne ich bei Einsätzen die Klientinnen und Klienten kennen, was mir in der Planung hilft. Im Arbeitsalltag erkenne ich zudem Verbesserungsmöglichkeiten, die ich im Qualitätsmanagement thematisieren kann.

 

Was ist dir besonders wichtig beim jetzigen Arbeitgeber?

Bereits von Beginn an habe ich festgestellt, dass wir in der Pflege viele Weiterbildungsmöglichkeiten haben und bei diesen auch von der Spitex Region Birs unterstützt werden. Wer sich weiterentwickeln möchte, erhält hier die Möglichkeit.

 

Die Vielseitigkeit der Arbeit gefällt mir sehr gut, man sieht und pflegt Menschen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern und erhält Einblick in die unterschiedlichsten Haushalte und sozialen Schichten.

 

Ich schätze auch die Überschaubarkeit, man kennt sich untereinander und hat einen direkten Draht zu den verschiedenen Bereichen z.B. zum HR und der Administration. Durch unsere offene Betriebskultur weiss ich, dass ich Anliegen und Schwierigkeiten offen ansprechen kann und Unterstützung erhalte. Zu wissen, dass man Unterstützung erhält, wenn man sie braucht, hilft dabei mit Herausforderungen umgehen zu können. Nebenbei sorgen auch diverse Hobbys und meine sozialen Netzwerke für genügend Ausgleich zum Beruf.

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