Die Spitex bleibt in Bewegung – das Mobilitäts-Konzept

13.12.2018

Mobilität ist für die Spitex ein zentraler Bestandteil des Arbeitsalltags. Die Mitarbeitenden starten den Arbeitsalltag jeweils an den Stützpunkten und gelangen mit Auto, E-Bike oder Velo zu den Klientinnen und Klienten. Nicht nur auf unternehmerischer Ebene, sondern auch auf kantonaler Ebene und Gemeindeebene werden zeitgemässe Mobilitäts-Lösungen angestrebt und umgesetzt.

Hierbei soll unter anderem die Geschäftsmobilität optimiert und verschiedene Möglichkeiten der verkehrsentlastenden Fortbewegung effizient genutzt werden.

Demografischer Wandel und kantonale Bedeutung

Ein weiterer ausschlaggebender Grund, Mobilitäts-Konzepte zu fördern und aus zuweiten, ist der demografische Wandel. Mit einer tendenziell wachsenden Anzahl von Arbeitsstätten gewinnt das Gewerbe und Arbeitsgebiet Kägen in Reinach immer mehr an kantonaler Bedeutung.

Aufgrund aufstrebender Arbeitsplatzentwicklung entstand aus dem daraus resultierenden höheren Verkehrsaufkommen die Notwendigkeit, ein lösungsorientiertes Mobilitäts-Konzept zu entwickeln und umzusetzen. Im Rahmen des Förderprogramms «Mobilitätsmanagement in Unternehmen» des Bundesamts für Energie (BFE) lanciert die Gemeinde Reinach ein betriebs- bzw. arealbezogenes Mobilitätsmanagement auf gesellschaftspolitischer Ebene. Die Gemeinde Reinach unterstützt die umliegenden Unternehmen dabei finanziell und ideell, unter dem Motto: «Mobilität im Gewerbegebiet Kägen».

Mobilitäts-Konzept – Spitex Reinach

Auch die Spitex Reinach wird sich als attraktive Arbeitgeberin im Bereich der effizienten und zeitgemässen Mobilitäts-Lösungen positionieren und festigen.

Hierbei soll die Geschäftsmobilität optimiert und verschiedene öffentliche Verkehrsmittel effizient genutzt werden.

Das Projekt «Mobilität» wird betriebsintern geleitet von Monika Schober (Spitex Reinach) mit der Unterstützung von Sebastian Schmid (Spitex Reinach). Beraten, betreut und umgesetzt wird das Projekt vom Expertenteam eines interdisziplinären Kompetenzzentrums für Mobilität, Verkehr und Transport (Rapp Tr a n s AG).

Rückblick:

Im Rahmen eines Vorprojektes lag der Schwerpunkt auf einer Datenerhebung an allen Standorten der Spitex Reinach GmbH sowie der Spitex Pratteln-Augst-Giebenach.

Hier stellten sich Fragen im Bereich des zeitlichen, finanziellen und personellen Aufwands. Beispielsweise: Mit welchen Verkehrsmitteln reisen die Mitarbeitenden an? Wie nutzen die Mitarbeitenden das private Fahrzeug? Mit welchen Verkehrsmitteln sind die Mitarbeitenden während der Arbeitszeit unterwegs? Wie viele Kilometer-Entschädigungen wurden ausbezahlt? Auf Basis dieser Datenerhebung und einer umfangreichen organisationsübergreifenden Recherche wurden im Sommer 2018 betriebsinterne Interviews mit ausgewählten Mitarbeitenden unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Fachbereichen am Standort Reinach durchgeführt.

Nach weiteren Datenerhebungen, in Bezug auf die Anzahl der Touren, Autos, Velos, Kostenfaktoren und Unterhalt, etc. erarbeitete die Geschäftsführung der Spitex Reinach eine Strategie und formulierte Ziele und Leitlinien.

Vor diesem Hintergrund erarbeitete Rapp Trans AG im Oktober 2018, im Auftrag der Spitex Reinach, den Vorschlag eines Massnahmenkatalogs. Auf dieser Basis evaluierte das Projektteam, in Zusammenarbeit mit Titus Natsch (Direktor), die aktuell umzusetzenden Massnahmen und Prioritäten.

Die priorisierten Themen werden derzeit von der Rapp Trans AG beleuchtet und konkrete Massnahmen dazu für den Standort Reinach detailliert ausgearbeitet.

Die Umsetzung der ersten Massnahmen für die Spitex Reinach GmbH erfolgt ab 2019.

(Autorin: Claudia Land, Verantwortliche Öffentlichkeitsarbeit für die Spitex Reinach GmbH)

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